Blau retten.

FĂĽr eine differenzierte politische Farbwahl.

Farben transportieren unterbewusste Botschaften und Emotionen. Wir fordern von ARD, ZDF und privaten Medienhäusern eine kritische Überprüfung ihrer Farbkodierung: Rechtsextreme Strömungen dürfen in Nachrichtengrafiken nicht durch beruhigende, staatstragende Farbtöne visuell verharmlost werden.

01 / Status Quo in ARD & ZDFMedien-Praxis

AfD als friedliches „Blau“

Blau signalisiert Ruhe, Vernunft, Europa und Seriosität. Durch diese unkritische Farbwahl wird eine in Teilen gesichert rechtsextreme Ideologie visuell verharmlost und normalisiert.

Fatale psychologische Verharmlosung
02 / PETITION: VISUELLE STANDARDS PRĂśFEN - BLAU KRITISCH REFLEKTIEREN.Forderung

Braun für völkischen Nationalismus

Braun ist im kollektiven Gedächtnis die unmissverständliche Farbe des Rechtsextremismus. Grafische Diagramme der Leitmedien müssen die politische Realität ehrlich benennen.

Visuelle Medienethik & historische Klarheit

Unterschriften · und es werden täglich mehr!

Bereits 93 UnterstĂĽtzer (Stand lokal)

JETZT UNTERZEICHNEN: FÜR HISTORISCHE KLARHEIT!Du wirst zur Petition auf Change.org weitergeleitet. · 100% unabhängig
01 / DOKUMENTATION

Die Mechanismen visueller Wahrnehmung

Kommunikationswissenschaftliche Frame-Forschung belegt: Die Wahrnehmung politischer Akteure wird maßgeblich von visuellen Signalen geprägt, mit denen sie in Informationsformaten dargestellt werden.

01Visuelle Verharmlosung

Die visuelle Verharmlosung

Blau gilt in der Farbpsychologie als beruhigend, vertrauensbildend und sachlich. Es ist die Farbe multilateraler Friedensorganisationen und europäischer Institutionen. Diese unkritische Übernahme der Partei-Eigendarstellung erzeugt einen psychologischen Glättungseffekt gegenüber verfassungsfeindlichen Tendenzen.

Visuelle Psychologie & Framing
02Historische Zuordnung

Kontext statt PR-Ăśbernahme

In der politischen Ikonografie Deutschlands steht Braun für völkischen Nationalismus. Eine verantwortungsvolle Informationsgrafik darf Parteienwerbung nicht unkritisch spiegeln, sondern muss gerichtlich dokumentierte Verfassungsfeindlichkeit transparent machen.

Historische Kontinuität & Ethik
02 / INTERAKTIVE ANALYSE
Sandbox-Modus

Interaktiver Farbvergleich

Klicke auf den Schalter oder den Balken, um den Effekt alternativer Farbcodierungen in Diagrammen nachzuvollziehen.

Datengrundlage:Quelle: DAWUM Sonntagsfrage (Bundestag) · Institut: DawumLokaler Fallback-Wert
Stand:Lokaler Fallback-Wert|Quelle & Methode öffnen API

Baden-Württemberg (AfD: 0.0%)Bayern (AfD: 0.0%)Berlin (AfD: 0.0%)Brandenburg (AfD: 0.0%)Bremen (AfD: 0.0%)Hamburg (AfD: 0.0%)Hessen (AfD: 0.0%)Mecklenburg-Vorpommern (AfD: 0.0%)Niedersachsen (AfD: 0.0%)Nordrhein-Westfalen (AfD: 0.0%)Rheinland-Pfalz (AfD: 0.0%)Saarland (AfD: 0.0%)Sachsen (AfD: 0.0%)Sachsen-Anhalt (AfD: 0.0%)Schleswig-Holstein (AfD: 0.0%)Thüringen (AfD: 0.0%)BW—Baden-Württemberg (AfD: 0.0%)BY—Bayern (AfD: 0.0%)BE—Berlin (AfD: 0.0%)BB—Brandenburg (AfD: 0.0%)HB—Bremen (AfD: 0.0%)HH—Hamburg (AfD: 0.0%)HE—Hessen (AfD: 0.0%)MV—Mecklenburg-Vorpommern (AfD: 0.0%)NI—Niedersachsen (AfD: 0.0%)NW—Nordrhein-Westfalen (AfD: 0.0%)RP—Rheinland-Pfalz (AfD: 0.0%)SL—Saarland (AfD: 0.0%)SN—Sachsen (AfD: 0.0%)ST—Sachsen-Anhalt (AfD: 0.0%)SH—Schleswig-Holstein (AfD: 0.0%)TH—Thüringen (AfD: 0.0%)
Visualisierungs-Optionen
22 %CDU/CSU
29 %AfD
13 %SPD
14 %GRĂśNE
10 %LINKE
6 %Sonstige
03 / FOKUSBERICHT & EMPIRISCHE ANALYSE

Risiken & Folgen rechtsextremer Politik

Wissenschaftlich belegt und empirisch untermauert: Wie ein Erstarken der AfD demokratische Institutionen, Wirtschaft und Grundrechte belastet.

Soziales & Wohlfahrt

Vorteile nur fĂĽr das reichste 1%
Ansicht

Netto-Einkommensänderung p.a. (DIW-Modellierung)

+12%+6%+3%0%0%-0.4%+3.0%+12.0%GeringMittelHochTop 1%

* Gering & Mittel erhalten kaum Entlastung oder erleiden reale Verluste durch gekĂĽrzte soziale Infrastruktur. Die Spitzensteuererleichterungen flieĂźen einseitig an das oberste 1%.

Quelle & Volltext

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) — Das AfD-Paradox (2023)

04 / WISSENSCHAFTLICHE GRUNDLAGEN

Wissenschaftlicher & Medienrechtlicher Hintergrund

Faktenblatt: Visuelles Framing, redaktionelle Einordnung und verfassungsrechtliche Realität

Teil 1: Kommunikationswissenschaftliche Grundlagen

Die psychologische Dimension des „Visual Framing" (Halo-Effekt)

Farbpsychologie von Blau

Blautöne werden in empirischen Studien bevorzugt mit Seriosität, Deeskalation und Verlässlichkeit verbunden – weshalb Institutionen wie die Vereinten Nationen oder europäische Bündnisse diese Farbe nutzen.

Kognitive Dissonanz & Verharmlosung

Wird eine Akteursgruppe, deren Landesverbände als gesichert rechtsextremistisch gelten, in beruhigendem Blau visualisiert, entsteht ein Verharmlosungseffekt: Die friedliche Ästhetik dämpft die Wachsamkeit gegenüber verfassungsrechtlichen und rassistischen Gefahren ab.

Redaktionelle Autonomie und journalistische Einordnung

Präzedenzfall taz & freie Presse

Die Entscheidung unabhängiger Redaktionen wie der taz, AfD-Ergebnisse farblich gesondert hervorzuheben, belegt: Visuelle Gestaltung ist Teil journalistischer Urteilskraft und kein passives Messinstrument.

Verantwortungsvolle Einordnung

Medien sind nicht zur PR-Multiplikation verpflichtet. Journalistische Sorgfalt erfordert, dass die Berichterstattung ĂĽber verfassungsfeindliche Bestrebungen nicht durch verharmlosende Designroutinen nivelliert wird. Kennzeichnungspflichten und kontextualisierende FuĂźnoten sind etablierte redaktionelle Standards.

Teil 2: Rechtliche und publizistische Leitplanken

05 / KULTURERBE

Visuelle Codes & Politische Mimikry

Wie demokratische Symbole gekapert werden und warum visuelle Einordnung unverzichtbar ist.

Gezielte visuelle Mimikry

Kommunikationswissenschaft & Frame-Analyse

Rechtsextreme Strömungen eignen sich gezielt bürgerliche, beruhigende Farbcodes an, um das eigene radikale Image zu glätten und in der Mitte der Gesellschaft Normalität und Seriosität vorzutäuschen.

Die Verkehrung der Europa-Farbe

Europäische Nachkriegsordnung

Während das europäische Blau für Rechtsstaatlichkeit, Völkerverständigung und offene Grenzen steht, instrumentalisiert eine nationalistische Kraft dieselbe Farbe für völkische Abschottung und Dexit-Forderungen.

Biederkeit als Verharmlosungsstrategie

Extremismus- und Faschismusforschung

Hinter einer bieder-blauen Kulisse verbirgt sich eine Programmatik, die gerichtlich bestätigt gegen die Menschenwürde (Art. 1 GG) verstößt und rassistische Ausgrenzung als Politikmodell etabliert.

06 / GLOSSAR & SPRACHKRITIK

Politische Rhetorik im Faktencheck

Rechtsextreme Begriffsmuster vs. tatsächliche Zielsetzungen: Eine begriffskritische Einordnung.

„Freiheit“
Privilegierte Regellosigkeit fĂĽr Besserverdienende bei gleichzeitiger Entrechtung von Minderheiten
„Frieden“
Unterwerfung unter autoritäre Diktaturen und Zerschlagung westlicher Demokratienbündnisse
„Demokratie“
Völkische Mehrheitsdiktatur unter Missachtung von Grundrechten und Minderheitenschutz
„Souveränität“
Nationalistische Selbstisolation, Dexit und Zerstörung von Millionen Export-Arbeitsplätzen
„Widerstand“
Gezielte Delegitimierung von Gerichten, Verfassungsschutz und demokratischen Institutionen
„Meinungsfreiheit“
Forderung nach Konsequenzlosigkeit für rassistische Hetze bei gleichzeitiger Verächtlichmachung freier Medien
„Heimat“
Völkisch-rassistisches Ausgrenzungskonzept und Vertreibung von Mitbürgern ('Remigration')
„Schutz der Familie“
Ablehnung vielfältiger Lebensentwürfe, Frauenrechte und queerer Selbstbestimmung
„Gerechtigkeit“
Steuergeschenke für Milliardäre und radikaler Abbau sozialer Daseinsvorsorge
„Gesunder Menschenverstand“
Wissenschaftsfeindlichkeit und Leugnung belegter ökologischer und ökonomischer Fakten
„Patriotismus“
Chauvinistischer Nationalismus und Abwertung anderer Völker statt verfassungspatriotischer Verantwortung
„Normalität“
Rückschritt in autoritäre Rollenmuster und Ausgrenzung gesellschaftlicher Vielfalt
„Tradition“
Geschichtsrevisionismus und Verklärung antidemokratischer Gesellschaftsepochen
„Selbstbestimmung“
Recht des Stärkeren im Sinne eines völkisch-nationalen Kollektivismus
„Sicherheit“
Kriminalisierung von Minderheiten und Abbau rechtsstaatlicher Kontrollmechanismen
„Volkswille“
Anmaßung eines autoritären Alleinvertretungsanspruchs gegen die pluralistische Mehrheit
„Reform“
Systematischer Abbau von Arbeitnehmerrechten, Mindestlöhnen und Sozialstandards
„Transparenz“
Gezielte Desinformationskampagnen zur Diskreditierung demokratischer Prozesse
„Stärke“
Autoritärer Politikstil, Einschüchterung und Ablehnung demokratischer Kompromisse
„Wahrheit“
Verbreitung verschwörungsideologischer Narrative zur Spaltung der Gesellschaft
DOKUMENTEN-ARCHIV

Presse-Archiv

Chronologische Übersicht über Berichte zu rechtsextremistischen AfD-Aktivitäten

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07 / BĂśRGERBRIEF

Der Offene Brief

Wähle die Zielgruppe aus, um unsere medienethische Begründung an Redaktionen und Gremien zu lesen:

OFFIZIELLES SCHREIBENSTATUS: EINGEREICHT

AN: Chefredaktionen ARD-aktuell & ZDF-Hauptredaktion

Betreff: Visuelles Framing, redaktionelle Einordnungspflicht und Neutralität

Sehr geehrte Damen und Herren,

öffentlich-rechtliche Medienanstalten tragen eine herausragende verfassungsrechtliche Verantwortung für eine wahrhaftige, ungeschminkte Information der Bevölkerung.

Wenn Parteien, deren Landesverbände gerichtlich bestätigt als gesichert rechtsextremistisch eingestuft sind und deren Bundesverband als Verdachtsfall geführt wird, in Wahlgrafiken im gleichen unkommentierten Blau wie demokratische Institutionen visualisiert werden, entsteht ein verharmlosender Normalisierungseffekt (Visual Framing).

Wir fordern Sie auf, Ihre publizistischen Leitlinien zu schärfen: Redaktionelle Neutralität bedeutet nicht unkritische PR-Übernahme. Diagramme und Berichte müssen der dokumentierten Verfassungsfeindlichkeit durch klare Kennzeichnungen, Warnhinweise und kontextualisierende Begleitinformationen visuell Rechnung tragen.

Status der Entscheidungsträger

6 Entscheidungsträger
Florian Hagerintendanz@hr.de

ARD-Vorsitzender & Intendant des Hessischen Rundfunks (hr)

Ausstehend
Bettina Schaustenchefredaktion@zdf.de

Chefredakteurin, Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF)

Ausstehend
Marcus Bornheimredaktion@tagesschau.de

Erster Chefredakteur ARD-aktuell (Tagesschau)

Ausstehend
Dr. Norbert Himmlerintendantenbuero@zdf.de

Intendant, Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF)

Ausstehend
Katrin Vernauintendanz@wdr.de

Intendantin, Westdeutscher Rundfunk (WDR)

Ausstehend
Hendrik LĂĽnenborgintendantenbuero@ndr.de

Intendant, Norddeutscher Rundfunk (NDR)

Ausstehend
08 / FRAGEN & ANTWORTEN

FAQ

Häufig gestellte Fragen rund um die Kampagne und unsere medienkritischen Forderungen.

STANDARDS & TRANSPARENZ

Transparenz & Selbstverständnis

Wir legen offen, wer hinter dieser Medien-Initiative steht, wie Daten gepflegt werden und nach welchen Kriterien Quellen ausgewählt werden.

Wer wir sind

Die Petition ist eine zivilgesellschaftliche Initiative fĂĽr mediale Genauigkeit und auf Change.org gehostet. Betreiberangaben und Kontakt finden sich im Impressum.

Impressum ansehen

Daten & Methodik

Umfragewerte stammen aus offiziell dokumentierten Erhebungen anerkannter Institute. Die Unterschriftenzahl wird regelmäßig per API bzw. Snapshot aktualisiert.

Quellenarbeit

Wir verlinken Primärquellen und zitieren wissenschaftliche sowie behördliche Berichte. Extremistische Narrative werden ausschließlich analytisch-dokumentarisch thematisiert.

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METHODIK & KORREKTUREN

Redaktionelle Richtlinien

Diese Seite verfolgt ein journalistisch-dokumentarisches Informationsziel. FĂĽr Nachvollziehbarkeit legen wir unsere Standards offen:

Unsere Kriterien

  • Primärquellen zuerst: Wir verlinken direkt auf wissenschaftliche Studien, Behördenfeststellungen und Leitmedien.
  • Kontext vor Polarisierung: Sachverhalte werden mit Datum, institutioneller Einordnung und Kontextualisierung präsentiert.
  • Archiv-Resilienz: Relevante Presseberichte und BeschlĂĽsse werden nach Möglichkeit archiviert nachgewiesen.
  • Analytische Distanz: Extremistische Rhetorik wird dekonstruiert, nicht ungefiltert reproduziert.

Korrekturen & Kontakt

Bei sachlichen Hinweisen oder Korrekturbedarf bitten wir um eine Nachricht über die im Impressum angegebenen Kanäle. Belastbare Hinweise werden zeitnah geprüft.

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